Manegee frei! Ein Besuch der Klassenstufe 7 im Großcircus William

Manege frei! Ein Besuch der Klassenstufe 7 im Großcircus William

 Der renommierte Zirkus William lud am 19.09.2019 die Schüler_innen der Gesamtschule Teltow ein. Ihnen wurde ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der magischen Zirkuswelt gewährt. Die Aufregung unter den Schüler_innen vorab war groß. Wann hat man schließlich schon einmal die Möglichkeit, die Sensation und zugleich das Markenzeichen des Großcircus‘, nämlich die seltenen Weißhaarlöwen und -tiger aus der Nähe zu sehen und sogar zu streicheln?

Doch bevor es zu den exotischen Tieren ging, durften die Schulklassen im Zirkuszelt bei einer öffentlichen Probe dreier internationaler Akrobat_innen anwesend sein. Gebannt vom Anblick der großen körperlichen Gewandtheit sowie der Konzentration der Zirkuskünstler_innen verließen die Schulklassen anschließend das Zelt, um weiter in die Höhle des Löwen zu ziehen.

Neben den berühmten Weißhaarlöwen und -tigern erwarteten sie kostbare Weißhaarkamele und Dromedare, Zebras, außergewöhnliche Pinto Pferde, gefährliche Tiger- und Netzpythons sowie eine Nördliche Madagaskarboa, Antilopen, Kaninchen und Landschildkröten. Vereinzelt erhielten die Schüler_innen durch die Tierpfleger und die Dompteure Informationen zu den Tieren, ihren Besonderheiten und den Dressurkünsten.

Schließlich war es soweit: Die Schüler_innen durften die Raubtiere streicheln! Melanie (7c) z.B. merkte ganz verwundert an, dass sich das Fell des Weißhaarlöwen gar nicht weich, sondern eher rau und borstig anfühle. Die meisten Schüler_innen zog es anschließend zu den zahmen Kaninchen oder den ungewöhnlichen Antilopen. Besonders amüsant wirkten die Kamele und Dromedare, denen Mohammed (7c) riet, bei ihrem Gebiss dringend den Zahnarzt aufzusuchen.

Neben der ausgelassenen Stimmung breiteten sich jedoch auch kritische Meinungen unter den Schüler_innen zum Thema Tierschutz und Tierhaltung aus. Der Austausch mit den Mitarbeitenden diesbezüglich machte jedoch deutlich, dass das Wohl der Zirkustiere groß geschrieben wird. Das beweist auch der Fakt, dass die vertretenen Tiere nicht in der freien Wildbahn geboren und sie somit nicht aus ihrer natürlichen Umgebung herausgerissen worden sind. Der Großcircus William versteht die Tiere demnach als Botschafter ihrer wilden Artgenossen. Die Tierdressur beruhe auf einem Konzept der Stimulation und Motivation und wird von langjährigen Tierlehrern geleitet, die ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren treuen Gefährten pflegen.

Wir danken dem Großcircus William für die Einladung und möchten zugleich die Chance nutzen, die Werbetrommel für die letzten Aufführungen ihrer Deutschlandtournee in Teltow zu rühren.

R. Lepadus (Fellow)

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